Die kommunikationsgetriebene Projektentwicklung  steht im Zentrum unseres Angebots. Die Werkzeuge der Kommunikation eröffnen Ihnen neue Wege zu einer offenen und kreativen Arbeitsweise. Sie generieren neue Ideen und integrieren unterschiedliche Standpunkte. Das schafft Akzeptanz und erleichtert schwierige Prozesse. Beim Planen und Bauen in einem zunehmend komplexen Umfeld hängt immer mehr von diesen Faktoren ab. 

Wir richten uns an Bauherrschaften, Architekt:innen, Stadt- und Raumplaner:innen, Behörden, Investor:innen und Fachplaner:innen. Wir bieten eine persönliche, sorgfältige und auf das konkrete Projekt zugeschnittene Unterstützung.

Das sind unsere Angebote:

  • Wir kümmern uns um Stakeholderanalysen und -management. Wir bauen Netzwerke.

  • Wir entwerfen partizipative Prozesse und setzen sie um.

  • Wir entwickeln das richtige Storytelling für Ihr Projekt.

  • Wir beschreiten mit Ihnen neue Wege zu einer wegweisenden Kommunikation. 

 

 

 

COVID-19 (3): Wird die Pandemie die Architektur umkrempeln?,

 

Der Autor Kyle Chakya lebt in Brooklyn und schreibt über den kulturelle Impact von Design und Technologie. Seine Auslegeordnung im «New Yorker» über Planung im Zeitalter von Covid-19 hat einen ganz und gar unpolemischen Titel: «How the Coronavirus Will Reshape Architecture. What kinds of space are we willing to live and work in now?» (> PDF anfordern). Aber der Text wirft ein paar äusserst brisante Fragen auf.

Chakayas Artikel beginnt mit einem Blick in die Vergangenheit: Tuberkulose hat die modernistische Architektur des 20. Jahrhunderts massgeblich geprägt, mit hellen, reinen, klaren Räumen, mit Gebäuden wie Sanatorien. Das Lavabo beim Eingang von Le Corbusiers Villa Savoye (1931), typisch auch Les heures claires genannt, bekommt gerade in unserer Zeit einen prophetisch-ikonischen Gehalt: Händewaschen als Eintrittsritual. Nehmen wir an, die Hypothese stimmt, dann können Epidemie und Krankheit das Verständnis prägen, in welchen Räumen wir wohnen, arbeiten, leben können.

Das gilt für das Wohnen, das Arbeiten (und natürlich die Kombination von beidem) und den öffentlichen Raum. Da entstehen Bilder von Vereinzelung, Rückzug, Überwachung und Barrieren (das ist die bedrohliche Seite), aber auch Konzepte von Community, Nähe und einer Demokratisierung der Planung. In Arbeitsumfeldern werden möglicherweise viel strengere Regeln gelten und architektonisch umgesetzt. Im Privaten werden die Menschen in Zukunft vielleicht ihre eigene Welt viel entschiedener gestalten wollen. Und im öffentlichen Raum – da stossen diese zwei Blickwinkel aufeinander.

Was werden diese Entwicklungen für die Verdichtung bedeuten, die bis vor Kurzem als Leitgedanke der Stadt- und Raumplanung wirkte? Es wird spannend sein, wie Planerinnen und Architekten mit dieser Herausforderung umgehen werden.